Sie sind hier: Unterzeichnen

Für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Bananen- und Ananasproduktion!

Unterstützen Sie die Petition an die EU-Kommission zur Regulierung der Einkaufsmacht von Supermärkten.

Supermärkte sind die machtvollsten Akteure in der Beschaffungskette von tropischen Früchten. Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, missbrauchen sie ihre Einkaufsmacht, nutzen unfaire Einkaufspraktiken und zahlen nicht nachhaltige, niedrige Preise an ihre Zulieferer. Für Plantagenarbeiter/innen und Kleinbauern in Lateinamerika und Afrika kann das bedeuten, dass
  • sie nicht genug verdienen, um ihre Familien zu ernähren und ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen,
  • sie unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden,
  • Gesundheits- und Sicherheitsstandards unzureichend sind und sie durch giftige Pflanzenschutzmittel gefährdet sind,
  • ihre Umwelt durch diese Produktionsweise zerstört wird,
  • ihre Menschenrechte missachtet werden.
Make Fruit Fair! fordert die EU-Kommission auf, die Supermarktmacht zu regulieren und die negativen Folgen für die Menschen im Süden zu reduzieren. Machen Sie mit! Unterzeichnen Sie die Petition für eine Neuausrichtung des Wettbewerbsrechtes, um die verheerenden Folgen ungleicher Machtverhältnisse in der Beschaffungskette zu reduzieren.

An den Präsidenten der Europäischen Kommission

Herrn Manuel Barroso

Sehr geehrter Herr Barroso,

ich bin sehr besorgt über die negativen Folgen der Supermarktmacht für die Menschen im Süden. Daher möchte ich Sie auffordern, eine komplette Neugestaltung des Wettbewerbsrechtes zu initiieren. Dies ist der einzig effektive Weg, um den negativen Folgen des unregulierten Wachstums der Supermarktmacht zu begegnen. Ich begrüße es, dass die EU-Kommission bessere Einkaufspraktiken der Supermärkte unterstützt und fordere Sie auf, dass der zur Zeit entwickelte Verhaltenskodex

  • sich auch auf Nicht-EU/überseeische und indirekte Zulieferer bezieht, so dass auch diese ihre Beschwerden gegenüber den Behörden äußern können,
  • genau umgesetzt wird und
  • unabhängig durch einen Ombudsman oder eine entsprechende Institution überprüft wird.
Freundliche Grüße,

5912 haben unterzeichnet. Helfen Sie uns 10.000 Unterschriften zu erreichen.

Unterzeichnen Sie jetzt

Um die Petition zu unterschreiben, tragen Sie bitte Ihre E-mail-Adresse, Postleitzahl, Wohnort, Name, Vorname und Land ein.

 
 

Ich mache mit!

  • ...weil ich mich für menschenwürdigere Arbeitsbedingungen einsetzen möchte.

    — Elisabeth Kutschka - Magdeburg —

  • Die gnadenlose Mißachtung und Ausbeutung von Mensch und Natur hat keine Zukunftsfähigkeit. Wir brauchen ein neues Hin - und Mit Fühlen, dass wir untrennbar miteinander verbunden sind. Hemmungsloses Wachstum macht krank. Verantwortung heilt. Die Anerkennung und der Schutz von Menschenwürde ist für eine gesunde Entwicklung unverzichtbar. Sie geht uns alle etwas an.

    — Elke Schlegel - Hamburg —

  • Mich stört schon lange, daß bei uns massenweise Lebensmittel weggeschmissen werden- gerade in den vollen Supermärkten. So kann das nicht weitergehen. Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, daß er fair bezahlt und behandelt wird.

    — Heiderose Scheer - Notzingen —

  • Es handelt sich um Lebensmittel. Davon sollten alle LEBEN können die damit zu tun haben und gesund sollte es auch sein.

    — Hermann-Josef Miele - Bonn —

  • Ich bin dankbar für jede Banane und jede Ananas und möchte, dass meine Dankbarkeit bei denen, die mir diese Früchte ermöglichen, ankommt.

    — Angelika Dottai - Berlin —

  • ...weil, der, der diese Banane für mich geerntet hat, mein Bruder ist.

    — Evelyn Rosenberg - Sosa —

  • Es ist unglaublich, dass sich immer nocht nichts verändert hat, wo doch die soziale Ungerechtigkeit und die ökologische Katastrophe im Bananengeschäft seit so vielen Jahren bekannt sind! Wir müssen weiter aufklären, damit sich irgendwann jeder fragt, wie es möglich ist, dass Bananen bei uns im Sipermarkt billiger sind wie einheimische Äpfel! Der skrupellosen Geschäftemacherei der multinationalen Konzerne muss endlich Einhalt geboten werden!

    — Daniela Kirchner - Esslingen —

  • ....weil die Ausbeutung der Menschen, die auf den Plantagen arbeiten, beendet werden muss.

    — Cornelia Lang - Gummersbach —

  • weil es notwendig ist

    — Maria Berschneider - Wasserburg —

  • Ich wünsche mir eine Welt, die fair isst. Alles andere ist doch Banane!

    — Annette Blank - Brühl —

  • Alle Menschen haben ein Anrecht auf faire Entlohnung - Wir wollen umweltverträgliche Anbaumethoden.

    — Brigitte Schiltz - Dexheim —

  • In meiner Bachelorarbeit habe ich die Machtverhältnisse entlang der Bananenwertschöpfungskette untersucht. Die Vormachtstellung der Supermärkte hat mir gezeigt, dass man Bürger darüber aufklären muss auf welchen Schultern unser Preiswahn ausgetragen wird. Ich fordere nicht nur mehr nachhaltigen Konsum, sondern auch mehr Transparenz von Seiten der Supermärkte!

    — Elisabeth Dräger - Berlin —

  • Ich möchte mit meiner Unterschrift, Anderen Mut machen, sich zu wehren, die Dinge jetzt anzupacken.

    — Gaby Stoffels - Mülheim-Ruhr —

  • Ich habe die Petition unterzeichnet, damit endlich Schritte eingeleitet werden, die ungerechten menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gesetzlich zu unterbinden.

    — Christine Junker - Offenburg —

  • Als "Made im Speck" muss ich es als meine Pflicht verstehen, im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen. Wir "Wohlstandsnordler" sind absolut in der Bringpflicht.

    — gerhard mauch - rottweil —

  • Ich arbeite im Weltladen mit und möchte, dass alle Menschen für ihre Arbeit einen gerechten Lohn bekommen,von dem sie auch leben können. Ich bin bereit für diese Waren auch mehr zu bezahlen. Sehr viele Menschen in unserem Land könnten sich das auch leisten. Es ist beschämend, dass viele gerade bei Lebensmitteln das Billigste verlangen und der Handel damit auch dazu getrieben wird, die Preise zu drücken.

    — Adelheid Spörl - Ansbach —

  • Damit die Menschen einen fairen Lohn bekommen. So haben sie auch die Möglichkeit, sich selbst um Ihre Probleme vor Ort zu kümmern. Auf diese Weise ist der ganzen Welt und letztlich auch uns geholfen.

    — Siegfried Rösch - München —

  • Exotische Früchte können nicht billig sein, wenn die Produzenten menschenwürdig und nachhaltig davon leben möchten. Für einen echten Genuss kommen nur transparente Handelsbeziehungen mit geprüften und gerechten Umwelt- und Sozialstandards in Frage.

    — Gudrun Kirchhof - Freising —

  • Ich sehe nicht ein, dass die Für-mich-immer-alles-sofort-billig-Mentalität der Schnäppchenjäger auf dem Rücken der Arbeiter in den sog. Dritte-Welt-Ländern stattfindet.

    — Sibylle Kampmann - Osnabrück —

  • Ich bin in einer Fair-Handels-Gruppe aktiv und finde es gut, die Leute auf dieses Thema aufmerksam zu machen, weil viele beim Einkaufen nicht darüber nachdenken.

    — Tanja Bühler - Schwäbisch Hall —

Unterstützt von

  • — Union Solidarity International - GBR —

  • — Association of Conscious Cosumers - HUN —

  • — MISEREOR - DEU —

  • — Forum Fairer Handel - DEU —

  • — Vamos e.V. - DEU —

  • — Supermacht NL - NLD —

  • — Südwind-Institut - DEU —

  • — Artisans du Monde - FRA —

  • — SOMO - NLD —

  • — Weltladen-Dachverband - DEU —

  • — Euroban - GBR —

  • — Tescopoly - GBR —

  • — BananaLink - GBR —

  • — NaZemi - CZE —

  • — BanaFair - Fair-Handelsorganisation - DEU —

  • — Peuples Solidaires - FRA —